Wann wird's mal wieder richtig Sommer? Und wann gibt es Hitzefrei?

Über zu geringe Temperaturen kann man sich in diesem August nicht beklagen: An den ersten drei Schultagen wird jedes Mal die Marke von 30 Grad Celsius deutlich überschritten. Da stellen sich viele die Frage, welche Bedingungen für ein Hitzefrei gegeben sein müssen.

Allgemeingültige Vorgaben, ab welcher Temperatur der Unterricht vorzeitig beendet werden muss, gibt es allerdings nicht. Zu unterschiedlich sind die örtlichen und baulichen Bedingungen, zudem spielt auch die Luftfeuchtigkeit eine entscheidende Rolle. Also liegt es in der Verantwortung der Schulleitung, über die Angemessenheit eines Hitzefreis zu entscheiden. Nur nach unten hat der Gesetzgeber eine klare Grenze gezogen: Wenn es unter 25 Grad Celsius sind, dann darf es kein Hitzefrei geben.

Damit am FCG bei vorzeitigem Schulschluss die Schüler*innen nicht immer den Unterricht der Fächer aus dem 4. oder auch 3. Block einbüßen, ist ein Kurzstundenplan entwickelt worden: Alle Fächer finden statt - aber nicht in voller Länge:

An extrem heißen Tagen kann die Schulleitung den Schultag noch weiter verkürzen - dann hätten tatsächlich die letzten Fächer das Nachsehen.

Allerdings profitieren in der Regel nur Schüler*innen der Sekundarstufe 1. Von Oberstufenschüler*innen und Lehrkräften wird erwartet, dass sie auch bei hochsommerlichen Temperaturen arbeiten. (Hu)