Von der Schönheit Italiens und den Strapazen der Reise

Am Abend des 8. Septembers machten sich der Deutsch-Lk und der Mathe-Lk auf den Weg nach Italien. Ziel war die gut 1000 km entfernte Stadt Viareggio. Nach anstrengenden 16 Stunden Busfahrt ging es allen erst einmal darum, die kleinen Bungalows, in denen wir nun für eine Woche wohnten, zu begutachten und einzurichten. Danach wurde gegessen und sich ausgeruht, denn alle sollten für den kommenden Tag fit sein, für den eine Bootsfahrt ab La Spezia, einer schönen Hafenstand, vorgesehen war. Es war eine herrliche Fahrt mit wunderschönen Ausblick und tollen kleinen Landgängen an viele kleine Städtchen – wobei etliche die Bootsfahrt aufgrund von Übelkeit und Seekrankheit nicht genießen konnten.

Zum Glück gab es aber noch die Ausflüge nach Pisa und Florenz an den beiden folgenden Tagen. Bei einem Wetter von fast 30 Grad machten wir klischeehafte Touristen-Bilder vor dem schiefen Turm von Pisa, liefen durch die Straßen von Florenz, um die Schönheit der Stadt auf uns wirken zu lassen, und genossen die ständige Aufmerksamkeit der leicht aufdringlichen Straßenverkäufer. Es war großartig. Am Freitag hieß es dann schon wieder Abschied nehmen von dem tollen Wetter, dem leckerem Essen und dem Gefühl von verlängerten Ferien. So begaben wir uns alle noch ein letztes Mal an den nicht weit entfernten Strand und entspannten uns im warmen Wasser oder im heißen Sand. Um 16 Uhr stiegen alle wehmütig in den Bus und wir machten uns auf den Heimweg in das kalte Düsseldorf, wo alle wieder von Arbeit und Verpflichtungen erwartet wurden. Dennoch bleibt es für alle Beteiligte eine unvergessliche Fahrt mit vielen tollen Momenten.