Spielspaß um jeden Preis

Bei den Fußball-Stadtmeisterschaften gewinnt das FCG Team Erfahrung

„Mal verliert man und mal gewinnen die anderen“ (Rehagel, Otto). So oder so ähnlich könnte man die Teilnahme des Sportkurses der Q2 an den diesjährigen Stadtmeisterschaften der Düsseldorfer Schulen beschreiben. Aber „wie so oft liegt auch hier die Mitte in der Wahrheit“ (Völler, Rudi) .
Nach langer Vorbereitung, sowohl mental als auch technisch war es endlich soweit. Am 26. September war bei Dauerregen Anstoß zum wohl prestigeträchtigsten Turnier des Jahres auf dem Platz des Garather SV in der Koblenzer Straße. Drei Mannschaften waren geladen, darunter die Fußball-AGs der Lore-Lorenz Schule, Schloß Gymnasium Benrath und der Grundkurs Q2 Leichtathletik/Fußball des Freien Christlichen Gymnasiums.
Gute Stimmung in der Kabine, ein munteres Aufwärmen bei englischem Wetter und nicht allzu hohe Erwartungen. Der Fokus stand dieses Jahr ganz klar auf Spielspaß um jeden Preis.
Das erste Spiel gegen die Lore-Lorenz Schule war bestimmt durch eine starke Offensive des Gegners, der unsererseits nicht viel entgegenzusetzen war. Dementsprechend fiel das Endergebnis mit 1:9 relativ hoch aus. Immerhin schafften wir es, nach einem wunderschönen Doppelpass und anschließender Flanke in die Mitte, den Ball zum zwischenzeitlichen 1:3 Anschluss über die Torlinie zu drücken.
Nach kurzer Pause ging es direkt ins zweite Spiel gegen das Schloß Gymnasium Benrath. Wir waren hier diesmal klar die tonangebende Mannschaft mit dem meisten Ballbesitz. „Zuerst hatten wir kein Glück, und dann kam auch noch Pech dazu“ (Wegmann, Jürgen) und somit fand der Ball in dieser Partie nicht den Weg ins gegnerische Tor. Schließlich war die mangelnde Kondition bei zwei aufeinanderfolgenden Spielen ausschlaggebend für ein sicherlich unverdientes 0:2.
Nichtsdestotrotz war das Turnier eine spaßige Sache, welches vor allem den Teamgeist im Kurs gestärkt hat. Keiner der Spieler hat sich hängen lassen, jeder hat bis zum Ende sein Bestes gegeben und für das Team gespielt. Selbst vom anhaltenden Regen hat sich niemand beeindrucken lasen.
Mit Blick auf das nächste Turnier lässt sich dieser Artikel am besten mit einem Zitat des wohl zweitbekanntesten Sprücheklopfers des deutschen Fußballs, Lukas Podolski, beenden „ Wir müssen jetzt die Köpfe hochkrempeln – und die Ärmel auch“.

Benjamin Kolomiyets, Felix Goy, Patrick Wagner, Roland Kunig