Liebe ohne Zwang - Präventionsprogramm zur Loverboy-Methode

Am Montag, 24. Juni, fand der erste Informationsabend zum Thema der „Loverboy-Methode“ statt. Trotz tropischer Temperaturen nahmen erfreulicherweise ca. 50 Eltern von Gymnasium und Gesamtschule daran teil. Auch einige Oberstufenschüler/innen waren freiwillig gekommen.

Kerstin Schmitt vom Verein Windrose e.V. informierte darüber, wie sogenannte Loverboys jungen Mädchen eine Liebesbeziehung vortäuschen, um sie später in die Prostitution zu locken. Zudem berichtete ein betroffener Vater der Elterninitiative für Loverboyopfer über die Geschichte seiner Tochter. Schließlich wurden den Eltern Möglichkeiten an die Hand gegeben, wie sie ihre Töchter schützen können.

Einen Tag später führten Kerstin Schmitt und weitere Multiplikatoren/innen in der Jahrgangsstufe 9 das Präventionsprogramm mit dem Titel „Liebe ohne Zwang“ durch. Eine Besonderheit war, dass Jungen und Mädchen getrennt voneinander an den Workshops teilnahmen. Im Rahmen einer typischen Loverboy-Geschichte konnten Aspekte von Liebe und Beziehung geklärt und Möglichkeiten des Selbstschutzes aufgezeigt werden.

Was das Bogenschießen damit zu tun hat und wie man eine partnerschaftliche Beziehung richtig führt, wurde mit viel Freude in den Jungenworkshops erarbeitet. In Zukunft werden die Schüler/innen der Jahrgangsstufe 9 jährlich am Präventionsprogramm zur Loverboy-Methode teilnehmen.

Andreas Lauer