Hospitationen als Instrument der Schulentwicklung

Immer wieder hospitieren Lehrkräfte sowie Bildungsexperten am FCG. Sie holen sich Anregungen z.B. in der Studienzeit.

Außerdem möchten sie unsere Schule kennenlernen und geben uns  Feedback, welches wir für unsere Weiterentwicklung nutzen.

Persönliche Begegnungen mit Kolleg*innen aus anderen Schulen können so den Grundstein für Schulentwicklung legen.

Auch wir hospitieren regelmäßig, um Impulse zu bekommen. Gerade in unserem Netzwerk von Zukunftsschulen NRW „Förderung selbstständigen Arbeitens in der Oberstufe“ sind diese Austauschprozesse für uns Teil des Konzepts.

So haben wir am 13. Dezember mit insgesamt 5 Kolleg*innen des FCG das Gymnasium am Neandertal besucht, um einen Einblick in die dortige Oberstufen-Lernzeiten zu bekommen.

Nach einer Einführung in das Konzept und einem Austausch mit dem Schulleiter besuchten wir in Begleitung der Oberstufenkoordinatorin die Lernzeiten. Dort konnten wir uns einen guten Eindruck verschaffen, mit Lehrern und Schülern ins Gespräch kommen und die Strukturen und Abläufe genauer kennen lernen. Im Vorfeld hatten wir uns Beobachtungsschwerpunkte gesetzt, die wir festgehalten und am Ende reflektiert haben.

In den Oberstufen-Lernzeiten am Neandertal sind z.T. ähnliche Herausforderungen auszumachen. Darum haben wir vor allem die Rolle des Lehrers (auch im Hinblick auf die Rückmeldungs- und Dokumentationspraxis), die Arbeitsatmosphäre sowie die individuelle Förderung/ Binnendifferenzierung sowie die Aufgabenkultur in den Fokus genommen. Gerade dies sind Aspekte, die wir in unserer zweimaligen Evaluation und in aktuellen Gesprächen als Arbeitsschwerpunkte am FCG herausgearbeitet haben. Es ging uns also gerade um die Beobachtung von Aspekten, wo Verbesserung und Weiterentwicklung nötig sind. Wir konnten sehen, wie gut sich Abläufe und Strukturen am Neandertal entwickelt haben und wurden durch verschiedenste Möglichkeiten und Einblicke inspiriert.

Im Anschluss an die Hospitation haben wir unsere Eindrücke gebündelt und Ideen zusammengestellt, die wir gern für unsere Weiterentwicklung in den Blick nehmen wollen. Vor allem im Hinblick auf Aufgabenkultur und Struktur der Lernphasen/ Lernpläne haben wir Impulse bekommen und sehen Möglichkeiten, wie wir unsere eigene Studienzeit am FCG weiter verbessern können und mittelfristig arbeitsentlastender strukturieren können.

Bei unserem nächsten Treffen mit unseren Kooperationsschulen wird es u.a. eine Feedbackeinheit zu unseren Hospitationseindrücken geben, so dass auch die Kooperationsschule von den Rückmeldungen profitiert.

Eileen Miele-Klitz, Heiko Hackländer