Geo-Exkursion: Landwirtschaft und Hühner begreifen

Am Donnerstag, den 20. Mai, war der Geographie-Grundkurs von Herrn Regener auf Exkursion mit dem Fahrrad nach Neuss. Dort trafen wir den Landwirt Johannes Büttgen. Das Thema unserer Verabredung – nicht überraschend – war Landwirtschaft. Wir hatten uns die letzten Wochen im Geographie-Unterricht viel damit beschäftigt und nun die Gelegenheit, ihm Fragen zu seiner Arbeit zu stellen.

Nach dem Treffen mit Johannes Büttgen fuhren wir zu einem weiteren Landwirt. Bei diesem durften wir sogar einen Hühnerstall betreten und die Hühner streicheln - und wenn man schnell genug war, sogar hochheben.

Ich persönlich habe von der Exkursion zwei Erkenntnisse mitgenommen: Die erste Sache hat uns der zweite Landwirt gesagt. Er fand nämlich, dass es wichtig sei, bei der Haltung von Tieren ein Mittelmaß zu finden.

Einerseits findet er Massentierhaltung verwerflich, bei der ein Tier eigentlich keinen Auslauf mehr hat. Genauso schlimm findet er aber auch das andere Extrem, ein Tier so gut zu behandeln wie einen Mensch – in wenigen Fällen sogar noch besser.

Die zweite Sache ist, dass es für einen Bauern absolut wichtig ist, nicht krank zu werden. Das ist zwar generell für Selbstständige so, aber für den Bauern gibt es jeden Tag sehr viel Arbeit zu tun, die man nicht ausfallen lassen kann.

Wenn man zum Beispiel Tiere hat, bedeutet das, dass man diese jeden Tag zwei mal füttern muss. Man ist sehr an den Job gebunden. Johannes Büttgen hat uns erzählt, dass er – selbst wenn er krank ist – trotzdem an den Tagen noch aufsteht, um zu arbeiten.

Jonathan Möcking, Q1