"Ein Kind, eine Lehrkraft, ein Stift und ein Buch können die Welt verändern"

Am UN-Weltbildungstag verteilt das UNICEF-Juniorteam Stifte und Bücher

Die Schulglocken läuten und die Schülerinnen und Schüler des Freien Christlichen Gymnasiums strömen in die Pause. Doch im Foyer wurden sie am Freitag, dem 7. September, bereits von den Mitgliedern des UNICEF-JuniorTeams erwartet. Dieses Mal mit kostenlosen Bleistiften und verschiedensten Bildungsmaterialien der Bundeszentrale für politische Bildung.

Der Sinn ist einigen Schülern nicht direkt klar. „Warum verteilt ihr dieses Mal Bücher?“ und „Sind die Bleistifte wirklich kostenlos?“ sind die Fragen der interessierten Schüler der 5. Klasse. Dies ist schnell geklärt: Das UNICEF-JuniorTeams nimmt sich den heutigen „Weltbildungstag“ zum Anlass, um diese Aktion durchzuführen.

Am Weltbildungstag erinnert die UN an die Bedeutung von Alphabetisierung und Bildung. Bildung scheint in unserer Gesellschaft ein gegebenes Gut zu sein, doch ist dies natürlich nicht an allen Ecken der Welt so. Lesen und Schreiben zu erlernen ist in vielen Regionen der Welt noch immer ein Privileg. Dabei ist es die Voraussetzung für ein selbstbestimmtes Leben. 

Die Bleistifte sind hierbei ein klarer Verweis zur Friedensnobelpreisträgerin Malala Yousafzai, welche mit ihrer Aussage "Ein Kind, eine Lehrkraft, ein Stift und ein Buch können die Welt verändern" bekannt geworden ist. Auch die UNICEFler denken, dass ein Stift, gerade in der Schule, sehr hilfreich ist.

Auch der nächste Punkt „ein Buch“ ist ihnen wichtig. Hierbei nutzt das UNICEF-Team die Kooperation mit der Bundeszentrale für politische Bildung "bpb", um den Schülern Bücher über das demokratische System zu Verfügung zu stellen. Durch die "bpb" erhalten alle interessierten Schüler die Chance, sich weit über den Tellerrand mit Themen unserer Demokratie zu befassen und ihren Horizont zu erweitern. Dem damit verbundenen Ziel, das demokratische Bewusstsein zu festigen und die Bereitschaft zur politischen Mitarbeit zu stärken, sehen sich die jugendlichen Aktivisten eng verbunden, da auch UNICEF als humanitäre Organisation auf die Einbringung der Zivilgesellschaft angewiesen ist.

Nach einer langen Pause ist auch schon wieder Schluss und nahezu jeder Schüler geht mit einem Bleistift und einem Buch wie „Der unbekannte Wähler“ in den nächsten Unterricht. Und das Team hofft, dass es an diesem Tag das in Artikel 28 festgeschriebene "Recht auf Bildung; Schule; Berufsausbildung“ der UN-Kinderrechtskonvention jedem bewusst machen konnte.

Georg Loer, Q2