Cybermobbingexperiment „Shitstorm Simulator“ – TV Dreh für Galileo

Die einen mobben, die anderen müssen sich verteidigen – ob und wie das funktioniert, testeten FCG-Schüler/-innen am 13. September im Rahmen eines Drehtages für das Galileo-Magazin von ProSieben. Christian Scherg, Online- und Reputationsexperte, leitete das Cybermobbingexperiment mit dem Namen „Shitstorm-Simulator“, an dem Schüler/innen der Einführungsphase teilnahmen.

Die Schüler wurden zuerst in zwei Gruppen eingeteilt. Die Mitglieder der ersten Gruppe waren diejenigen, die eine fiktive Identität in einem Sozialen Netzwerk mobben sollte. Die zweite Gruppe bekam den Auftrag, den Gemobbten zu verteidigen.

In der ersten Runde musste sich jeder selber verteidigen, also man durfte sich innerhalb der eigenen Gruppe nicht absprechen oder Hilfe holen. Schon direkt zu Beginn war die verteidigende Gruppe geschockt. Die Schüler/-innen wusste gar nicht, wie man mit dieser Situation umgehen sollte. Sie fühlten sich traurig und unterdrückt.
In der zweiten Runde sollte man nun gemeinsam als Gruppe gegen die Hasskommentare ankommen, und das fiel den Schülern schon wesentlich leichter.

Eine Erkenntnis des Experiments war, wie schlimm es ist, gemobbt zu werden, und dass es schwer ist, alleine dagegen anzukommen. Schnell ist man traurig und man weiß nicht weiter.
Doch wenn man sich zusammen tut und nicht alleine versucht, dagegen anzukommen, fühlt man sich viel besser, da man unterstützt wird, Hilfe bekommt und immer jemanden hat, der zu einem steht und für einen da ist.

Und das ist das Wichtige: Man sollte sich Freunde suchen, die hinter einem stehen und einem helfen.

Des Weiteren ist es wichtig, dass man sich erst gar nicht mit den gemeinen Hasskommentaren beschäftigt, man sollte sich lieber mit den wichtigen Dingen im Leben befassen: Dinge, die Spaß machen und die einem gefallen.
Es gibt immer Leute, die vielleicht neidisch sind und deshalb gemein werden. Man sollte sich als Mobbingopfer jedoch nicht hineinsteigern, im Gegenteil, man sollte es eher ignorieren und sich davon nicht runterziehen lassen.

Schlussendlich kann man sagen, dass es eine sehr gute Herausforderung war, die den Schülern eine neue Erfahrung und viele Erkenntnisse ermöglicht hat.

Sophie Frankenhauser, E-Phase & Medienscout-Team