6. Klassen: Buchvorstellungen mit Playmobil, Zweigen und Wattewolken

Ist der Deutschunterricht als Videokonferenz zu lang(weilig)? Von wegen! Die Schüler*innen der Klassen 6a und 6b haben dem trägen Winterblues mit kreativen Aufgaben und dem Gestalten von Lesekisten zu ihrem Lieblingsbuch frischen Rhythmus eingehaucht.

Jede Woche haben die fleißigen Leser*innen eine neue Aufgabe zu ihrem Lieblingsbuch bearbeitet und ihrer Kreativität freien Lauf gelassen. Im Garten oder Park wurden Steine, Stöcke und Zweige gesammelt, zu Hause dann damit gebastelt und die Lesekisten gestaltet.

Über Briefe haben die Schüler*innen zu den Zauberern, Superhelden und Agenten aus den Lieblingsbüchern Kontakt aufgenommen und sind in deren Welt durch diverse Konversationen eingetaucht! Und schließlich wurden auch einige Textstellen aus weit verbreiteten und auch weniger bekannten Jugendromanen nach den Wunschvorstellungen der Schüler*innen geändert.

Vor den Osterferien wurden die Präsenzphasen des Wechselunterrichtes für eine ausführliche Büchervorstellung genutzt. Aus den vielen interessanten und bunten Lesekisten entstand so eine große Ausstellung mit wertvollen Buch-Tipps, unter welchen sich bestimmt auch für den einen oder anderen neue Lieblingsbücher entdecken lassen.

Und das sagen die Kinder:

Clemens Pielen (6a): Mir hat das Projekt „Lesekiste“ sehr gut gefallen, weil wir einfach zu unserem Lieblingsbuch einen Schuhkarton gestalten konnten. Es hat Spaß gemacht, beim Gestalten der Lesekiste die verschiedenen Gegenstände zusammenzusuchen, die zum Buch passen. Ich habe auch viele neue Bücher entdeckt und auch Bücher, die ich schon gelesen habe, waren dabei. Am besten hat mir aber das Buch „20 000 Meilen unter dem Meer“ gefallen. Es hat sehr viel Spaß gemacht, die Lesekiste vorzustellen. Bei manchen Kindern hat man auch gesehen, dass sie ihren Text ablesen, und manche haben vorgestellt, als ob sie Profis wären.

Lukas Wahlen (6a): Mir hat besonders gut gefallen, dass man ein Buch seiner Wahl nehmen konnte. Ich habe gelernt, dass man auch mal vorstellen kann und sich nicht die ganze Zeit davor fürchten muss.

Paul Maschitzki (6b): Es war spannend, die Bücher zu sehen, die die anderen Kinder vorgestellt haben.

Maya Fock (6b): Es war ein schönes Projekt, weil man seinen Ideen freien Lauf lassen und sich richtig in das Buch vertiefen konnte. Ich habe viele neue Bücher entdeckt und manche haben mir auch gut gefallen. Das Buch von Elisa würde ich wahrscheinlich lesen.

Josephine Klabunde (6b): Ich habe gelernt, dass man ein Buch am besten anhand einer Lesekiste vorstellen kann.

Tatiana Tirzila (6b): Man hat viele neue Bücher entdeckt und ich muss jetzt nicht viel überlegen, was für ein Buch ich als nächstes lesen werde.

Maria Graser