Rote Handabdrücke gegen den Einsatz von Kindersoldaten

Schüler der Q1 machen am UNICEF-Stand auf ein wichtiges Thema aufmerksam
Neugierig strömten die Schüler am Mittwoch, 21. Februar, an den Unicef-Stand im Foyer: Die zahlreichen roten Handabdrücke auf der langen Papierrolle warfen Fragen auf: Was sollen die roten Hände? Warum macht ihr das? Kann ich auch meinen Handabdruck hinterlassen?
Georg Loer (Q1) wusste alle Fragen zu beantworten: Der internationale Kampf gegen den Einsatz von Kindersoldaten ist eine wichtige Aufgabe, welcher sich auch UNICEF verpflichtet hat. Dieses Problem, welches in vielen Regionen der Welt einen Alltag darstellt, beginnt schon bei dem Einsatz von Kindern und Jugendlichen in bewaffneten Gruppen als z.B. Köche oder Träger. Um einmal im Jahr die Misslage der ausgebeuteten Minderjährigen in den Fokus der Allgemeinheit zu rufen, wurde der "Red Hand Day“ im Jahr 2002 ins Leben gerufen.
Jedes Jahr sammeln Freiwillige rote Handabdrücke als Symbol gegen den Einsatz von Kindersoldaten und senden diese an die Politikerinnen und Politiker des Deutschen Bundestags. Sie werden gebeten, sich dafür einzusetzen, dass Deutschland keine Waffen mehr in Krisen- und Konfliktgebiete exportiert, denn dort gelangen die Waffen in Kinderhände.
 
In diesem die Kinderrechtskonvention verletzenden Thema haben die Schülerinnen und Schüler des Freien Christlichen Gymnasiums in Düsseldorf anlässlich des „Red Hand Days“ Interesse und Courage gezeigt. Die von dem UNICEF-Junior-Team Düsseldorf und Langenfeld geplante Aktion erfuhr regen Andrang. 
 
Georg Loer, Q1