Q2-SchülerInnen können den Syrienkonflikt nicht lösen

Am 5. März machten sich 30 Schülerinnen und Schüler der vier Grundkurse Sozialwissenschaften Q2 auf den Weg ins Bundesministerium für Verteidigung in Bonn. Ihre Mission: Beendigung des Syrienkonflikts.

Hierbei ging es um eine Simulation einer UN-Generalversammlung, welche zum Ziel hatte, den Syrienkonflikt durch geschicktes Verhandeln friedlich zu lösen.

Die Schülerinnen und Schüler wurden dazu zunächst vom Jugendoffizier empfangen und eingewiesen. Durch den sogenannten „Hammelsprung“ wurden schließlich Zweierteams gebildet und die Schüler einem bestimmten Staat, der in den Konflikt verwickelt ist, zugeteilt. Da sich alle schnell und gut in ihre Rollen der offiziellen Staatsvertreter (Präsident/Staatsminister) eingefunden hatten, wurde die Simulation mit dem nötigen Ernst, aber hier und da auch auf humorvolle Weise mit kleinen Versprechern („Bekämpfung des internationalen Tourismus“ und „der Iran, welcher den Islamischen Staat repräsentiert“) durchgeführt.

Eine Portion Nudeln mit Sauce in der Kantine des Verteidigungsministeriums sowie Softdrinks und Kaffee rundeten diesen sonnigen Tag ab, bei dem es am Ende kleinere Lösungsansätze für einzelne Konflikte gab. Die Schüler erlebten aber auch, dass das große Problem des Bürgerkrieges aufgrund der gegensätzlichen Positionen der Veto-Mächte nicht gelöst werden konnte.

Mission complete?!?

Roland Kunig