Geographie am Freien Christlichen Gymnasium

„Draußen zu Hause“ - so könnte nicht nur der Slogan für eine bekannte Outdoor-Firma lauten, sondern auch für das Fach Geographie am Freien Christlichen Gymnasium. Das Lernen vor Ort bei Exkursionen und Klassenfahrten ist uns besonders wichtig. Hier ein kleiner Überblick über diesen und weitere zentrale Aspekte des Geographieunterrichts am FCG:

  • Exkursionen als verbindliche Inhalte des Unterrichts:

In allen Jahrgangsstufen gibt es fest integrierte Exkursionen im Fach Geographie. So erkunden die Fünftklässler den Nahraum Reisholz unter der Frage, welche Funktion eine Stadt für seine Einwohner haben kann. Die Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen fahren nach Andernach. Dort steht der größte Kaltwassergeysir der Welt und damit ein Anschauungsbeispiel für Vulkanismus in Deutschland. In den 9. Klassen steht das Thema Strukturwandel im Mittelpunkt – eine Exkursion in das Ruhrgebiet ist dabei Pflicht.
Auch die Themen der Oberstufe verknüpfen wir mit Exkursionen, so z. B. nach Köln (Entwicklung der mitteleuropäischen Stadt; soziale Segregation am Beispiel Chorweiler), zum Braunkohletagebau (fossile Energieträger) oder Paris (Global Cities).
Regelmäßig werden in der Oberstufe Projektkurse mit geographischem Schwerpunkt angeboten (z. B. Projektkurs „Mount Washington – Home of the World's Worst Weather“ oder „Hawaii – Leben und Arbeiten im Zentrum des Pazifischen Feuerrings“).

Foto: LavaFoto: Kilauea glow

  • Einsatz von neuen und traditionellen Medien
    Geographie ist eines der Fächer, in dem besonders mit der Unterstützung von Materialien und Quellen gearbeitet wird. Hierbei nutzen wir traditionelle Medien (insbesondere den Diercke Weltatlas), aber auch als Selbstverständlichkeit neue Medien. Im Rahmen der Mediennutzung am FCG (digitale Tafeln, Laptopklassen, Laptopwagen) sind Internetrecherchen, die Nutzung digitaler Karten, das Erstellen von Podcasts oder Videos ein normaler Bestandteil des Unterrichts.
  • Projektarbeit
    Die intensive Auseinandersetzung mit Inhalten des Geographieunterrichts ist uns ein zentrales Anliegen – dementsprechend findet oft selbstgesteuertes und individuelles Arbeiten in Projekten statt. So setzen sich die Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen mit Bodenexperimentekisten über mehrere Wochen mit dem Aufbau und der Funktion von Boden auseinander, die Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen erstellen regelmäßig Arbeiten zum Strukturwandel in einem klassenübergreifenden Museumsrundgang.
  • Kooperation mit außerschulischen Partnern
    In den vergangenen Jahren haben wir immer wieder mit außerschulischen Partnern kooperiert: In der 9. Klasse fanden geographisch ausgerichtete Exkursionen auf der Berlinklassenfahrt in Kooperation mit der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster statt. Mit der WWU Münster kooperierten wir auch bei der Durchführung von Bodenexperimenten in der 5. Klasse und unterstützten in mehreren Fällen bei wissenschaftlichen Untersuchungen zum Medieneinsatz im Unterricht oder von Schülerinteressen.
    Als Partner für die Projektkurse in den USA arbeiteten wir mit dem Geographischen Institut der Ruhr-Universität Bochum (Prof. Dr. Andreas Pflitsch) zusammen.

 

Wie lehren wir Geographie?

  • Geographie wird in den Jahrgangsstufen 5, 7 und 9 zweistündig unterrichtet. In der Oberstufe steht Geographie als eines der gesellschaftswissenschaftlichen Fächer als Wahlmöglichkeit zur Verfügung. In den vergangen Jahren kamen in der Qualifikationsphase immer ein Leistungskurs und ein oder zwei Grundkurs(e) zustande.
  • Das Fach Geographie verfügt über einen eigenen Fachraum in der Schule, in dem Materialien und Literatur zur Verfügung stehen. Zudem dient uns eine Wetterstation zur Beobachtung und Untersuchung des Wetters in Düsseldorf-Reisholz.