Ausgezeichnetes Konzept: FCG ist "Lernpotenzial-Schule"

Im Juni 2017 wurde das FCG ausgezeichnet mit dem Zertifikat „Lernpotenziale – individuell fördern am Gymnasium.“ Doch was bedeutet diese Auszeichnung – und wie geht es weiter?

Seit 2015 engagieren wir uns in dem Projekt „LERNPOTENZIALE - individuell fördern im Gymnasium“ und haben dabei erfolgreich das schuleigene Projekt STUDIENZEITEN/LERNZEITEN entwickelt. Anlass für dieses Projekt ist die zunehmende Belastung der Schülerinnen und Schüler durch die gymnasiale Schulzeitverkürzung sowie ein steigender Bedarf an individueller Förderung. Gefördert und begleitet wird das Projekt vom Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW und der Stiftung Mercator.

Ziel ist, den unterschiedlichen Lern-und Förderbedarfen von Schülerinnen und Schülern gerechter zu werden und ihre unterschiedlichen Lernpotenziale optimal zu fördern. Durch individuelle Förderung durch und in Lernzeiten/Studienzeiten kommen wir dieser Forderung nach. 

Das Wissen darum, dass jeder Mensch sich in seinem eigenen Tempo entwickelt und folglich in individueller Weise lernt, führt unumgänglich zur Notwendigkeit, individuelle Lernwege im Unterricht zu ermöglichen. Über die Binnendifferenzierung im fächergebundenen Unterricht hinaus schaffen wir durch Lernzeiten (Sekundarstufe 1) und Studienzeiten (Sekundarstufe 2) Räume, in denen die Schülerinnen und Schüler zunehmend eigenständig lernen können, dabei Verantwortung für ihren eigenen Lernprozess übernehmen, sich und ihre Arbeitsweisen sicher einschätzen lernen und sich als selbstwirksam erfahren. 

Im Juni 2017 wurde unserer Schule das Zertifikat von "Lernpotenziale. Individuell fördern im Gymnasium" überreicht. Wir konnten auch bereits andere Gymnasien mit unserem Projekt Lernzeiten/Studienzeiten überzeugen, denn in dieser letzten Phase des Projekts bieten wir nun Gelegenheiten, dass andere Lernpotenziale-Gymnasien an unserer Schule hospitieren, um unser erfolgreiches Projekt Lernzeiten/Studienzeiten genauer kennenzulernen.

Auch wir entwickeln uns stetig weiter und nehmen wiederum an Hospitationen zur Unterrichts-und Schulentwicklung an anderen Netzwerk-Schulen teil. Damit möchten wir zukünftig als ZUKUNFTSSCHULE ausgezeichnet werden, da wir eine Vernetzung auf regionaler Ebene und kollegiale Kooperation in unsere Schularbeit integrieren möchten, um durch die Vernetzung nachhaltig Schule und Unterricht weiter zu entwickeln. Dazu haben wir profilbildende Schwerpunkte herausgestellt, die wir in unsere Netzwerke einbringen möchten.

Eileen Miele-Klitz, Leiterin des AK Evaluation der LZ/SZ